Schmerz

Auch der Schmerz fließt durch meine Adern, auch der teure Schmerz.

Dickflüssig und süß wie der Honig, der in heiße Milch eingerührt wird.

Ehrlich und groß wie der Baum, mein Kindheitsgefährte.

Schrecklich und stumpf wie das Messer, das das Fleisch aus den Tomaten presst.

Hinterlistig und still, wie der Scham der schlechten Eigenschaft.

Majestätisch im Unbewussten, klein auf der Leinwand.

Auch der Schmerz streckt sich mir entgegen, umarmt mich und umarmt sich.

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