Was?

Schwerer Zeiten,

schwerer Schultern,

schweren Herzens,

schweren Muts.

Läufst du mit geknickten Ohren aus der Kinderwiege aus.

Sehnst nach Wärme, sehnst nach Hunger, sehnst dich ganz nach Emotion.

Tauber Augen, blinder Ohren, blinder Sinne, stummen Kopfs

irren Menschen durch die Straßen, an der Hand das große Selbst. Läufst nach vorne immer weiter, findest Fülle großer Leere, findest viel zu viel von nichts.

Irrst noch weiter, willst erzürnen in der Menge, lauter Töne, echter Stimme.

Hast nur Angst und trübe Sinne.

Gehst ganz abgeschlagen ganz ans Ende.

Lässt sie los, die schwachen Menschen, voller Kummer, voller Schmerz.

Findest dich ganz einsam,

ganz autonom,

ganz allein,

als schwaches losgelassenes freies Radikal deiner Gedanken im Universum der klaren Linien, die mit ihren scharfen Klingen dich zu schneiden schon beginnen

…wünscht dir Liebe, wünscht dir starke Schwächen, wünscht dir Glück.

Rennst zurück.

Rasenden Herzens, rastloser Zeiten, ganz leichter Schultern, brennenden Rückens öffnest du deinen Geist still für die ruhige Entschuldigung der liebevollsten menschlichen Missverständnisse. Denn sie schlummern in der Unfähigkeit deiner Brille

…mit Achtung zu sehen und die Angst hinter dir zu lassen.

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