Vertrauen

Denn, wenn du stehst, meine Kleine, hilfst du Herzen auf die Beine,

zählst die trüben Wolken mit den klaren Sternen zusammen, ohne sie zu verkennen.

Und das ist so, weil deine Nervenfasern mit den Wurzeln der Bäume verwachsen sind, mit den Flügeln der Libellen und den Meeresströmungen.

Freier als sie alle, brauchst du nur den Kuss der Sonne, ehe du sie einatmest und den Wind zum Brennen anhauchst, für eine veränderliche Minute, für eine schweigende Ewigkeit. Das alles steht, wenn du stehst, in deinen Augen, deshalb kannst du es selbst nicht sehen. Hab keine Angst es dort zu wissen, denn es ist dein Vertrauen.

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