Weg zum Weltsinn

Du musst laufen, tanzend, stolpernd, doch umdrehen sollst du dich nicht.

Am Weltende musst du flüstern,

damit der Himmel nicht erschrickt, dann dich schaukeln,

damit der Wind dich erkennt.

Tanzen, damit du in die fliegende Schwingung gelangst, die dich zu den

Energiewellen trägt, in sie springen,

alles hinter dir lassen,

sie in dich aufnehmen.

 

Das reinste Herz darfst du mitnehmen,

einen Kuss und

die Liebe zur Welt.

 

Kopf unter, dann über Wasser sollst du schwimmen, bis du den Ort erreichst,

an dem Himmel und Erde im Indigo eins werden.

 

Dort wirst du erkennen, dass wir immer in den Horizont gesehen haben,

ihn gesucht haben, um ihn als Begrenzung anzusteuern.

Ihn selbst geschaffen haben, um einen Fokus zu finden in der verschluckenden Größe des Seienden.

Ein Leben mit Grenze, für diejenigen, die Größe fürchteten.

Ein Leben für die Grenze, für diejenigen, die es liebten sicher zu stehen und doch neugierig die Augen öffneten.

Ein Leben an der Grenze, für diejenigen, die die Tür dort wussten und es vermochten in zwei Welten zu leben.

Ein Leben ohne Grenze, für diejenigen, die ihre Flügel unter dem Pulli versteckten und

Unendlichkeit in unsere Welt lotsten.

 

Der Horizont war keine Grenze, er war nie da. Er ist nichts.

Er ist alles, verstehst du?

Er ist unendlich.

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