Offene Tür aus Surfbrettern

 

Niemand ist so wie ich, denn ich bin ein individuelles Wesen,

phänomenologisch vergessen.

Denn der Mensch klammert sich an das Gemeinsame, er übersieht gern, dass wir uns

kaum verstehen, kaum verständigen können,

kaum die gleiche Wellenlänge surfen und wenn, nicht an gleichem Ort auf gleichem Brett.

Das ist so traurig schön, denn uns gehört eine eigene Welt,

ganz uns, gesamt.

Doch wenn ich dich zu kennen meine,

wenn ich dich zu lieben meine, kann ich dir nur beschreiben,

wie es bei mir aussieht und

dich willkommen heißen und, wenn du kommen willst,

dann kannst du meine Welt doch nie sehend betreten.

 

Kannst du je ganz bei mir sein, oder sind wir für immer allein?

Wir streiten verzweifelt, damit das Unverständliche, Verschiedene,

phänomenologisch für immer Getrennte verschwinden möge

!

Doch es bleibt, bis zum bittersüßen Ende, unsere eigene Welt.

 

Ich öffne meine Welt für deine Welt, heiße dich willkommen und wenn du

kommen willst,

baue ich deine Welt in meine.

Lass uns leidenschaftlich darüber streiten,

ob die Fenster nach Norden oder Süden ausgerichtet sein sollen,

ob sie nach Westen oder Osten ausgerichtet sind.

Wir bauen eine offene Tür aus unseren Surfbrettern.

 

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