Quant

Mein Name ist freies Molekül, klein kreisend in zerbrechenden Zirkeln, ehrlich unperfekt präsent. Energie krümmt meine Raumzeit zu einem Lächeln. Willst du mein Quant sein, frei wie die Logik, die ihren Boden nur in deinem Kopf findet? Kannst du mir sagen, warum du lächelst? Deine Augen wissen es gewisser als du selbst. Ich hab keine … Weiterlesen Quant

Kleine Weltzelle

Dass man immer gibt, selbst, wenn man es nicht bemerkt, nicht geben oder bemerken will, selbst, wenn du Angst hast zu viel zu geben, selbst dann gibst, kleine Weltzelle, mit dir selbst deine Angst, zu viel zu geben, gibst. Das hat mich heute so zum Lachen gebracht, dass ich mit dem Himmel über die dicken … Weiterlesen Kleine Weltzelle

Träumerin der Bäume

Da Bäume nicht schlafen, nur wachen, nur wandeln, nur wachsen, loslassen und wieder weiterwachsen, trennen und blühen, hörend miteinander sprechen, mit innerlich-wissendem Auge sehend verletzt werden und ihre Zerstörer trotzdem zu lieben verstehen, um daran zu wachsen – vielleicht sehen sie keine Bilder, sondern realen Atem, vielleicht sehen sie was das Gesehene spricht, ihnen zuspricht. … Weiterlesen Träumerin der Bäume

Schmetterling im Wirbelsturm

Auf die Zeit zu blicken, wenn ich
doch weiß, dass es eine Raffung gibt, in der Vergangenheit und Zukunft in einem Hohlraum aufeinanderliegen, ineinander verschlungen, hab ich nicht im Sinn.   Hohl wie tausend Wörter, ballasthaft um mein Leben schwimmend, sich überlagernd aufeinandertreffend, niemals zutreffend und doch mein einziger Halt, um zu zeigen, wie mein Hirn … Weiterlesen Schmetterling im Wirbelsturm