Kleine Weltzelle

Dass man immer gibt,

selbst, wenn man es nicht bemerkt, nicht geben oder bemerken will,

selbst, wenn du Angst hast zu viel zu geben,

selbst dann gibst, kleine Weltzelle, mit dir selbst deine Angst, zu viel zu geben, gibst.

Das hat mich heute so zum Lachen gebracht, dass ich mit dem Himmel über die dicken traurigen Wolken lachte und mit der Erde über den Staub,

den Staub in deinen trüben Augen,

unwissend klein und unbeholfen blind.

Ich kann dich nicht sehen lassen, denn wie würdest du mir glauben können, wenn du es gar nicht willst. Ob du es wollen kannst? Wohl nur wohlwollend.

Kleine Weltzelle, deine Membran ist voller Inhibitoren und die

Wahrheit ist in ihrer Einfachheit einfach so groß.

So hat das Leben ein Experiment um mich gelegt,

so blüht es in mir auf, brennend schmerzend liebend sehend,

so liebe ich meine Angst und erkenne,

dass die Angst im gleichen Atemzug, wandelnd, die Liebe selbst ist.

Alles ist so klein stumm singend,

mein Ich irgendjemand Tanzendes, bedeutend nur für euch,

in der versengenden schaffenden Welt,

die in vier künstlichen Buchstaben natürlich keinen Platz findet.

So habe ich heute den Teufel angegrinst, aufrichtig liebevoll,

da musste er über sich selbst lachen

und wie wir ihn gemeinsam so hemmungslos auslachten,

so ist auch seine Angst verschwunden.

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