Regen,

Gibst dem Flüstern eine Stimme, lautes Plätschern

in den Armen armer Familien, sie sprechen

zum ersten Mal über ein strömendes Land,

das nicht weniger ihres ist als das eines Schreienden.

 

Sooft haben sie dich besungen, auch ich spreche ein Lied,

wasche uns rein, sauge uns auf, spucke uns aus,

kleide uns ein in warme Haut, dick wie

feinfühlige Elefanten sie tragen,

 

zart wie Flügel der schwarzen

Fledermaus gleiten,

spül den Dreck aus starren Fingern,

schwemm den Frost aus fürchtenden Blicken.

 

Still den Durst der Toten, nach Tränen,

wenn Gaia weint, schlafen sie friedlich.

Stille, dem Durst der Toten, nach Tränen,

das Leben auf ihren Gräbern will beginnen, grüner Anfang,

 

er liegt noch weit,

Regen, liegt in dir,

ich will ihn schon

begonnen haben.

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